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Tsunami News from Jakarta

Sent: Thursday, December 30, 2004 10:07 AM
Subject: Tsunami News from Willi Riedel in Jakarta

P. Willi Riedel SVD
P.O. Box 1245 JAT
J a k a r t a 13012
Indonesia
svdjkt@indo.net.id

oeben erhielt ich einen Bericht des Rektors des Distriktes Sumatra, P. Paulus Payong SVD ueber das Erdbeben/Tsunami in Nord Sumatra/Aceh

„Anbei uebersenden wir Ihnen Informationen ueber das Erdbeben/Tsunami und Folgen, die das Gebiet Aceh und Nord Sumatra und einige anliegende Laender betroffen haben.

Das Beben ereignete sich am Sonntag, 26 Dezember 2004 um 8.00 (West Ind.Zeit) Die Staerke des Bebens wird mit 8,9 Richterskala angegeben.

Folgend eine Aufstellung der Schaeden:

1. Pfarreien, die von der SVD im Distrikt Nord Sumatra betreut werden:

Pfarreien, die von der SVD im Bistum Medan (St. Konrad, Martubung; St. Fidelis, Dolok Sanggul/Lintong; St. Josef, Lawe Desky) Bistum Pangkalpinang (St. Petrus, Batam) und Bistum Sibolga ( Pfarrei Tuhemberua (NIAS) und Pinangsori) wurden nicht von dem Erdbeben oder Tsunami betroffen. Obwohl in diesen Gebieten das Erdbeben zu spueren war und auch in Martubung/Medan sehr stark war, enstanden dort keine Schaeden und sind keine Opfer zu beklagen.

2. Gebiete, die vom Beben heimgesucht wurden und Opfer zu beklagen haben.

a. Nangroe Aceh Darussalam:

Die meisten Gebiete, die durch das Beben stark betroffen sind, liegen in den Kuestengebieten im Norden und Westen von Aceh: Aceh BEsar, Aceh Utara, Aceh Jaya. Das Gebiet, das am meisten betroffen ist, sind die Staedte Banda Aceh, Lokshomawe, Meulaboh, Pidie, Sigli und Staedte und Doerfer an der Kueste von West-Aceh. Auch auf einigen Inseln wie Simauleu, ca 120 Meilen von der Stadt Meulaboh entfernt, sind die meisten Gebaeude dem Erdboden gleich gemacht.

Opfer: Nach den letzten Nachrichten betraegt die Zahl der Opfer in Nangroe Aceh Darussalam mehr als 45.000 Menschen. Die Zahl der Menschen, die ihre Haueser verloren haben und jetzt in Zelten an verschiedenen Plaetzen untergebracht sind, werden auf 500.000 geschaetzt. Einige Gebiete konnten noch nicht erreicht werden, da die Wege und die Kommunikationmoeglichkeiten unterbrochen sind z.B. Meulaboh und die Insel Simeuleu.

b. Nord-Sumatra

Das am staerksten betroffene Gebiet in Nord-Sumatra ist die Insel NIAS, besonders der suedliche Teil, wo viele Opfer zu beklagen sind und viele Gebauede zerstoert sind, wohingegen auf dem Festland von Nordsumatra (Cermin und Tapteng) 7 Tote zu beklagen sind. Die Menschen sind in hoehere Gebiete geflohen und leben unter Bauemen, da sie mit Nachbeben rechnen.

3. Schwierigkeiten

  1. Zu wenig freiwillige Kraefte, die helfen, um die Opfer zu evakuieren. Tausende von verwesenden Leichen liegen herum und konnten noch nicht beerdigt werden.

  2. Transport und Kommunikation

Einige Gebiet sind total isoliert. Die Strassen sind unterbrochen und es gibt auch zu Wenig Benzin/Diesel fuer die Fahrzeuge. Der Flugplatz ist zerstoert. Telephon und Radioverbindungen sind unterbrochen. c. Es fehlt an : Plastik fuer die Leichen, Gesichtsschutz, Handschuhe, Fahrzeuge.

4. Was wird benoetigt:

  1. Essen, sauberes Wasser, Medikamente, Kleider, Zelte

  2. Plastik fuer die Leichen, Gesichtsschutz, Handschuhe, Fahrzeuge.

  3. Freiwillige Helfer.

  4. Reparaturen der Strassen und der Kommunikationsmoeglichkeiten.

5. Was wird z.Zt. schon getan:

  1. Hilfsgueter werden verschifft und z.T. schon verteilt, auch von der Luft.Obwohl noch zu wenig.

  2. Hilfskraefte treffen ein.

  3. In einigen Gebieten werden Kommandoposten errichtet.

  4. Das Bistum Medan hat schon eine Erdbebenkomission errichtet. Als Koordinator wurde P. Josef Due SVD ernannt. Es werden Hilfsmittel und verschiedenste Hilfskraefte (auch Aerzte) in die verschiedenen Regionen geschickt.

  5. In den SVD Pfarreien in Nord Sumatra werden die Gemeinden aufgefordert, Kollekten zu veranstalten und verschiedenste Hilfsgueter zu sammeln.

Die Geldspenden und Hilfsgueter werden durch die Erdbebenkommission Des Bistums Medan verwaltet, deren Koordinator P. Josef Due SVD ist.

Soweit unsere Informationen, die uns z.Zt. vorliegen.

In Dankbarkeit

Ihr

P. Paulus Payong SVD
Rektor des Distrikts Nord Sumatra


P. Willi Riedel SVD