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Wasser als Lebensgut

In Verteidigung unserer
„Schwester Wasser“

ie Ordensleute das wertvolle
Gut Wasser
bewahren und wertschätzen
können.

Vorbereitet von der Arbeitsgruppe
„Bewahrung der Schöpfung“ der
KoordinatorInnen für Gerechtigkeit,
Frieden und Bewahrung der Schöpfung
Rom – Italien, Juni 2003

Ihre Ideen, Kommentare und Fragen
sind uns willkommen.
Wenn Sie mehr Informationen
möchten, bitte schreiben Sie uns.
jpicclimatechange@yahoo.co.uk
Web Page: http://www.ofm-jpic.org/aqua

 

„Gepriesen bist du Herr, für Schwester Wasser, So nützlich, schlicht, wertvoll und rein.”1

Aus dem Sonnengesang des Heiligen Franziskus

Inhaltsverzeichnis

Sehen:

  1. Einführung

  2. Einige Tatsachen zum Thema Wasser

  3. Privatisierung des Wassers – eine GROSSE Sache

  4. Fragen zum Nachdenken

Urteilen:

  1. Wasser in der Bibel

  2. Stellen aus der Hl. Schrift

  3. Theologische Reflektion

  4. Kirchendokumente yum Thema Ekologie

  5. Einige ethische Herausforderungen sowie Auszüge aus dem Dokument des Vatikans für die Kyoto Konferenz, 2003

  6. Fragen zum Nachdenken

Handeln:

  1. Warum sollten Ordensleute sich in Dinge zum Thema “Umwelt” einmischen?

  2. Ein paar Aktivitäten, die allein oder gemeinsam getan werden können

  3. Fragen zum Nachdenken

  4. Liturgie zum Thema Wasser

  5. Weitere Literatur zum Thema Wasser–Homepages in verschiedenen
    Sprachen


EINLEITUNG

Wasser ist lebensnotwen dig für die Erde und ihre Bewohner.

Die Vollversamml ung der Vereinten Nationen (UN) erklärte das Jahr 2003 zum "International en Jahr des Süßwassers".  Die UN wollen damit die ganze Welt auf die kritische Lage aufmerksam machen, in der sich ein überaus kostbares Gut befindet: das Wasser.

Um was geht es bei dieser "Wasserkrise"? Die einen würden sagen, es geht um die Wasserknappheit bei stets wachsender Bevölkerungszahl. Andere meinen, es geht um die Verteilung, um Verschwendung, um fehlende Achtung vor dem Wasser in einer materialistischen Konsum-Gesellschaft. Wieder andere sehen sie in der Hand, d.h. vom Staat, kontrolliert wird. Privatisierung der Wasserversorgung oder gar der Wasservorräte - wenngleich beides noch immer zu 95 % von der Öffentlichen Jeder Bürger hat ein Geburtsrecht auf Wasser, wie auf Gesundheitsfürsorge und Erziehung.

Der Zugang zu solch grundsätzlichen Werten ist nicht eine Sache des Ermessens, sondern ein Menschenrecht.

Und doch ist dieses Recht auf internationaler Ebene noch immer nicht  von Staat und Gesellschaft offiziell anerkannt, - trotz langen Diskussionen und Verhandlungen beim jeweiligen "Welt-Wasser-Forum" der Jahre 1996, 2000, und 2003; trotz einer Internationalen Süßwasser-Konferenz 2001; trotz den Debatten in den Vereinten Nationen. So gab es auch auf dem Welt-Wasser- Forum in Kyoto, März 2003, keine Übereinstimmung, keinen Beschluss. In Kyoto entfaltete auch der Vatikan nochmals im Einzelnen seine volle Unterstützung des Rechtes auf Wasser. Auszüge dieser vatikanischen Erklärung finden Sie im hinteren Teil dieses Heftes.

Für Wasser gibt es keinen Ersatz, selbst wenn Preiserhöhungen den Leuten seinen Erwerb fast unmöglich machen sollten. Eben deswegen kann die Versorgung mit diesem Grundstoff nicht dem "Gesetz des freien Marktes" überlassen werden. „Es gibt Güter, die auf Grund ihrer Natur nicht verkauft und gekauft werden können und dürfen. Gewiss bieten die Marktmechanismen sichere Vorteile…. Diese Mechanismen schließen jedoch die Gefahr einer »Vergötzung« des Marktes ein, der die Existenz von Gütern ignoriert, die ihrer Natur nach weder bloße Waren sind noch sein können.“ (Centesimus Annus, 40)

Diese Broschüre folgt der Methode "Sehen – Urteilen - Handeln" und möchte Ihnen genaue und klare Auskunft geben über Sachverhalte, die mit Wasser zu tun haben. Es ist das zweite Heft einer Reihe, die sich mit Umweltfragen befasst. Eine internationale Arbeitsgruppe von Beauftragten für "Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung" (GFS) mit Sitz in Rom hat es zusammengestellt, und es ist gedacht als ein Hilfsmittel, das den Ordensgemeinschaften Mut machen soll zu einem umweltverträglichen Lebensstil.

Das erste Heft war dem Thema "Klimawandel und globale Erwärmung" gewidmet (www.ofm-jpic.org/globalwarming). Dort finden Sie bereits reichhaltige Information zum Wasser, deshalb unterlassen wir eine nochmalige erschöpfende Darlegung aller Aspekte zu diesem Thema. Die Zeichen der Zeit fordern uns auf zu einer "ökologischen Umkehr". Wir hoffen, unser Heft ist ein Schritt in diese Richtung.

Eine Kernfrage ist: Warum sollen wir als Ordensleute uns stärker einbringen in dieses und auch in andere Probleme, die sich mit Gerechtigkeit in Gesellschaft und Umwelt befassen?

Wasser ist nicht nur für Ackerbau und Viehzucht unentbehrlich, - der Mensch bedarf seiner schlechthin zum Überleben. Aber Wasser ist weithin knapp. In vielen ländlichen Gegenden sinkt der Grundwasserspiegel, Quellen sind verseucht, und immer weniger fließendes Wasser ist verfügbar. Landwirtschaftliche Bewässerung, die Industrie, und die städtischen Haushalte streiten miteinander um den Anspruch auf die Wasservorräte. Dabei gewinnen oft die Stärkeren, und die Schwächeren bleiben durstig. Wenn wir untätig bleiben, dann hat das tiefgreifende Folgen für das Leben in all seinen Formen, besonders für all jene auf unserer Mutter Erde, die ungeschützt und wehrlos sind.

SEHEN

Einige Tatsachen zum The ma Wasser...

Der Dichter Samuel Taylor Coleridge sagt in "Reime des alten Seemanns": "Wasser, Wasser überall, - nicht einen Tropfen kann ich trinken." Warum ist es so notwendig, den Wasserverbrauch möglichst effizient zu gestalten? - Weil Süßwasser heute immer mehr zur Mangelware wird! Der UN-Bericht zur weltweiten Wasser-Entwicklung sieht voraus, dass 2050 im günstigsten Falle 2 Milliarden Menschen in 48 Ländern, im schlimmsten Falle aber 7 Milliarden in 60 Ländern, an Wasserknappheit leiden werden.

Beachten Sie die folgenden Tatsachen:

  1. Fast 98 % des gesamten Wassers auf dem Planeten Erde ist Salzwasser, für den Menschen ungenießbar. Weniger als 1 % des gesamten Süßwassers steht uns zu unserem Gebrauch zur Verfügung; der weitaus größte Teil ist im polaren Eis und Schnee gebunden.2 Anders gesagt: Von jeweils hundert Litern Wasser ist es weniger als ein halber Teelöffel voll, der uns als Süßwasser für menschlichen Verbrauch zur Verfügung steht.

  2. Seit 1900 ist der Verbrauch an Wasser weltweit fast auf das Zehnfache gestiegen. Der Zuwachs der Weltbevölkerung in den nächsten 30 Jahren wird auf 45 % geschätzt, die Zunahme an Trinkwasservergeudung auf 10 %.

  3. Neuere Schätzungen besagen, dass der Klima-Wandel bis zu 20 % für die Zunahme der weltweiten Wasserknappheit verantwortlich gemacht werden kann3

  4. Weitere Ursachen für diese Knappheit sind:

    1. Verschlechterung der Wasser-Vorratslager: Grundwasser, Flüsse, Auen, Überschwemmungsgebiete;

    2. ungleiche Verteilung;

    3. Grenzstreitigkeiten;

    4. Privatisierung.

  5. Der UN-Bericht über die Entwicklung der Menschheit von 1998 stellt fest: Drei Fünftel der 4,4 Milliarden Menschen in den Entwicklungsländern haben keinen Zugang zu einer noch so elementaren Gesundheitsfürsorge, und fast ein Drittel lebt ohne sauberes Trinkwasser.

  6. In dem Entwicklungsprogramm zum Millennium, 2000, setzte sich die UN-Vollversammlung als eines der Ziele, die Anzahl der Menschen, die ohne gesundes Wasser auskommen müssen (das sind dann 1,2 Milliarden), bis zum Jahre 2015 auf die Hälfte zu senken. Das Welt-Gipfeltreffen zur nachhaltigen Entwicklung im Jahre 2002 beschloss ein ähnliches Vorhaben (ebenfalls bis 2015) auf dem Gebiet der elementaren Gesundheitsfürsorge (von dem schätzungsweise 2,4 Milliarden Menschen ausgeschlossen sind).

  7. Der Wasserverbrauch teilt sich weltweit folgendermaßen auf: Landwirtschaft 70 %; Industrie 22 %; Haushalte 8 %.4

  8. Versteckter Wasserverbrauch: Die durchschnittlich benötigte Wassermenge zur Erzeugung von je einem Kilo beträgt (in Litern): bei Kartoffeln - 1000; Mais - 1400; Reis - 3400; Geflügel - 4600; Rindfleisch - 42 500.5

  9. Mehr als die Hälfte der größeren Flüsse dieser Erde sind ernstlich verseucht oder gar tot. 25 Millionen Menschen verließen 1998 ihre Wohngebiete wegen der Verunreinigung und der Vergiftung der Wasserläufe. Damit übertrafen diese zum ersten Mal die Zahl der Kriegsflüchtlinge.6

  10. Die FAO (UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft) hat errechnet, dass von dem Wasser, das 100 Touristen in 55 Tagen verbrauchen, soviel Reis wachsen könnte, dass 100 Dorfbewohner in diesem Gebiet 15 Jahre davon leben könnten.7

  11. Typhus, Malaria, Dengue, Cholera, und weitere wasserbedingte Seuchen sind verantwortlich für den Tod von jährlich etwa 5 Millionen Menschen. Das heißt: pro Tag sterben in jeder Minute irgendwo auf der Welt zehn Personen, meist Kinder - ein Tod, der vermieden werden könnte.8

  12. Ein Vergleich des täglichen Wasserverbrauches (in Litern pro Person): Gambia - 4,5; Mali - 8,0; USA - 500; England - 200. Die als notwendig empfohlene Menge ist 50 Liter, doch kann man auch mit 30 Litern auskommen.9

  13. Wasser und gesunde Nahrung: In seiner Botschaft zum Weltfriedenstag 200210 betont Papst Johannes Paul II, dass "Wasser eine Grundbedingung für gesunde Nahrung" ist. An einem ausgeklügelten Computermodell zeigt das Internationale Institut zur Erforschung der Ernährungspolitik (IFPRI)11, dass bis zum Jahr 2025 die Wasserknappheit weltweit einen jährlichen Verlust von 350 Millionen Tonnen potenzieller Nahrung verursachen wird. Das ist etwas mehr als die gesamte derzeitige Getreideernte der USA. Mit andern Worten: es ist klar, dass einer der Hauptgründe für eine verminderte Nahrungsproduktion in der Zukunft das Wasser (bzw sein Mangel) sein wird.

  14. In den entwickelten Ländern werden jährlich im Durchschnitt pro Person 15 000 Liter Wasser allein zur Beseitigung der menschlichen Ausscheidungen verbraucht (35 Kilo Stuhl und 500 Liter Harn).12 (In Flaschen) Abgefülltes Wasser:

  15. "Nahezu 25 % des abgefüllten (Flaschen-) Wassers ist einfaches Leitungswasser; und bei Untersuchungen, die in den USA vom Rat zur Bewahrung der natürlichen Rohstoffe (NRDC) durchgeführt wurden, verletzte es - in zumindest einer Probe - eine verpflichtende Norm und entsprach nicht den Richtlinien für mikrobiologische Reinheit."13

  16. Die Flaschenwasser-Industrie verdient am Verkauf dieses allgemeinen Grundstoffs auf Kosten der Umwelt. Durch das Pumpen können Quellen versiegen, Wasseradern austrocknen, Habitats zerstört und Ökosysteme vernichtet werden. Plastik ist schon lange der am schnellsten wachsende Teil des Müllbergs. Zur Zeit macht er mehr als 25 % der gesamten Abfallmenge aus, die jedes Jahr zur Landauffüllung geliefert wird.14

  17. Die Perrier-Gruppe (Eigentümer ist Nestle) ist doppelt so groß wie das nächstfolgende Wasser- Abfüll- Unternehmen. Nestle besitzt etwa 30 % des gesamten Flaschenwasser-Marktes, Danone kontrolliert 15 %, ihnen folgen Pepsi und Coca-Cola. Die Flaschenwasser-Industrie stellt derzeit einen Wert von 22 Milliarden (Dollar) dar, und es gibt Fachleute, die mit einem Wachstums-Potenzial von jährlich 30 % rechnen.15

PRIVATISIERUNG DES WASSERS "EINE GROSSE SACHE!"
Wasser und multinationale Konzerne

Das Wasser und die Multinationalen Voraussagen gehen dahin, dass zum Jahre 2025 zwei Drittel der Weltbevölkerung nicht genügend Trinkwasser zur Verfügung haben werden. Viele multinationale Gesellschaften sehen in dieser "Menschheits-Krise" eine günstige Gelegenheit, ihr Geschäft zu machen. Das "Fortune Magazine" stellte im Mai 2000 fest: "Was das Öl für das 20. Jahrhundert war, das verspricht das Wasser für das 21. zu werden: die kostbare Ware, die über Reichtum und Wohlstand der Völker entscheidet." Doch im Unterschied zum Öl gibt es für Wasser keinen Ersatz!

Die Leute halten Wasser ganz allgemein nicht für eine "Handelsware", die gekauft werden muss oder verkauft werden kann. Wasser wurde stets als ein "öffentliches Gut" betrachtet, denn Wasser ist unverzichtbar nicht nur für das Leben des Menschen, sondern ebenso für das Leben der Tiere und Pflanzen, ja, des Planeten selbst. Die Wasserversorgung hat sich deshalb stets in der Verantwortung der öffentlichen, städtischen, Verwaltung befunden. Dagegen sieht die Welt-Handels-Organisation (WTO)16 in ihrem Allgemeinen Vertrag über den Handel in Dienstleistungen (GATS)17 die Wasserversorgung unter einer ganzen Reihe neuer Regeln. Diese Regeln erlauben es multinationalen Gesellschaften, Wasserrechte in jedem Lande ihrer Wahl " zu kaufen und zu verkaufen". Schauen wir uns diese Beispiele an:

* Die "Alaska Water Exports" hatte zeitweilig ein Angebot, Eisberge von Alaska nach Saudi Arabien zu schleppen.

* Der Schweizer multinationale Konzern Nestle besitzt 68 Flaschenwasser-Unternehmen. Er pumpt Wasser aus dem Michigan See in den USA und verdient dabei Tag für Tag ungefähr 1,8 Millionen Dollar. 65 % dieses Wassers verlässt das Gebiet in riesigen Tankwagen, um anderswo verkauft zu werden.

*1998 erhielt eine kanadische Gesellschaft die Erlaubnis, jährlich 156 Millionen Gallonen Wasser ( fast 600 Millionen Liter) aus dem Oberen See (Lake Superior) zu holen und in Asien zu verkaufen. Der Plan führte allerdings zu einem öffentlichen und politischen Skandal und wurde daraufhin nicht verwirklicht.18

Der erste große Wasser-Krieg des 21. Jahrhunderts fand in Bolivien statt, als die Weltbank eine 25 Millionen Dollar-Anleihe nur unter der Bedingung zu erneuern bereit war, dass die Wasserversorgung privatisiert werde. Das öffentliche Wassernetz in der Stadt Cochabamba wurde an Bechtel - eine mächtige US-Gesellschaft - verkauft, und sofort wurden die Gebühren für das Wasser erhöht. Die Bevölkerung von Cochabamba protestierte tagelang massiv in den Straßen; es kam zu einem Generalstreik, der die gesamte Stadt lahm legte, und Bechtel musste das Land verlassen. Während wir dies hier schreiben, läuft in einem "geheimen Gerichtshof" der WTO ein Prozess: Bechtel verlangt von der bolivianischen Regierung eine Entschädigung von 25 Millionen Dollar!

Die Weltbank und der Internationale Währungs-Fond (IMF) machen in vielen Fällen neue Anleihen abhängig von der Privatisierung des Wassers und anderer Dienstleistungen. Ein Überblick aufs Geratewohl über Anleihen, die der IMF im Jahre 2000 vierzig verschiedenen Ländern gewährt hatte, legte dar dass in zwölf Ländern als Bedingung für die Anleihe die Privatisierung des Wassers gefordert wurde. Gewöhnlich sind es Staaten in Afrika, die kleinsten, ärmsten, am meisten verschuldeten Länder, denen diese Bedingungen auferlegt werden. Mehr als 5 Millionen Menschen sterben jedes Jahr in Afrika auf Grund mangelnden Wassers.19

Kürzlich brachte die niederländische "Dutch Financial Daily" einen Artikel, in dem zu lesen war, dass "die Europäische Union Entwicklungsländer unter Druck setzt, ihre Wasservorräte europäischen Gesellschaften zu übergeben". Der Artikel zeigt auf, zu welchen Sektoren des Marktes in anderen WTO-Ländern die EU Zugang wünscht. Das geschieht im Rahmen von GATS und der diesbezüglichen bevorstehenden Verhandlungen in der sogenannten Doha-Runde der WTO. Europäische Trinkwasser-Unternehmen wie Suez20, Vivendi, und Thames Water, haben ein Interesse an der Demontage der öffentlichen Wasserversorgung in den Entwicklungsländern.21 Was hier vor sich geht, ist folgendes: zu kaufen Gesetzlich verankerte Übereinkünfte, unter dem Schirm der WTO, gewährleisten das ungehinderte und unregulierte Hin und Her von Gütern, Dienstleistungen und Kapital, über die Staatsgrenzen hinweg. Regierungen verzichten mit ihrer Unterschrift auf die Verwaltung der heimischen Wasservorräte, im Gegenzug für Schuldennachlass, für das Versprechen eines Zugangs zum Markt, für ausländische Hilfe. Die Bevölkerung ist dann gezwungen, sich ihr Wasser zu einem hohen Preis

Diese Institutionen (WTO, IMF) übernehmen mehr und mehr die Rolle des nationalen Staates, was die Entscheidungen in Fragen der Wirtschafts- und Sozialpolitik betrifft. Die Frage ist nun: Wo zieht die Gesellschaft die Grenze zwischen den zu schützenden Gütern und Dienstleistungen einerseits (schutzbedürftig weil sie als für das Leben notwendig gelten, lebensnotwendig für einen Mann, eine Frau, ein Kind zu einem menschenwürdigen Leben) - und andererseits dem Gesetz der Wirtschaft und des freien Marktes zu maximalem Gewinn.

FRAGEN ZUM ABSCHNITT "SEHEN"

  1. Von den Tatsachen über Wasser - welche stört, welche reizt Sie am meisten? Warum?

  2. Welche dieser Tatsachen trifft ganz besonders auf Ihr Gebiet und Ihr Land zu?

  3. Welche dieser Tatsachen gibt Ihnen die meiste Hoffnung? Warum?

  4. Wie tragen Sie und Ihre Kommunität zum "Wasserproblem" bei?

  5. Was sind Ihre Gefühle in Bezug auf die Kontrolle der Wasservorräte durch private Unternehmen? Sprechen Sie darüber mit andern.

URTEILEN

Wasser in der Bibel22

In den frühen Jahrhunderten seiner Existenz in Palästina vermochte das jüdische Volk nie die Küste zu erobern. Es war kein Volk des Strandes und der See. Das Meer mit seinen Wellen und geheimnisvollen Tiefen schreckte es ab.

Das Volk lebte mehr im zentralen Hochland und war für sein Wasser von Regen und Quellen abhängig. Wasser fällt von oben, vom Himmel, an Regentagen. In den Quellen steigt das Wasser von unten, aus dem Erdboden. Außerdem, gleich welche Richtung man nimmt, nahe bei oder weit entfernt, mit Sicherheit trifft man auf Wasser, im Meer. Wasser gibt es oben, unten, sowie rechts und links. Aus dieser Erfahrungstatsache formten sie ihre Vorstellung von der Schöpfung. Am zweiten Tag schied Gott die Wasser in Oben und Unten und schuf den Raum. Am dritten Tage, hier unten, trennte er das Trockene vom Nassen und ließ das Land erscheinen. Die wunderschöne Poesie des Psalms 104 beschreibt, wie Gott die Gewalt des Wassers meisterte und es in den Dienst am Leben stellte.

Vor der Eroberung des Landes im 13. Jahrhundert v.Chr. waren diese Menschen Nomaden; sie durchzogen die Wüste und fanden Leben in den Quellen mitten in der Wüste.

Jesus ist der Gute Hirt, der seine Schafe zu den Quellen ewigen Lebens führt. (Ps 23; Jo 10)

Beim Fall des Königtums im Jahre 587 v.Chr., nach der Vernichtung aller überkommenen Zeichen der Gegenwart Gottes - des Tempels, des Landbesitzes, der Opfer, des Priestertums, der Stadt Jerusalem selbst, - da sagten viele: "Gott hat uns vergessen und verlassen." Doch Jeremia antwortete ihnen: "Gott hat uns nicht vergessen! Gott hat seinen Bund mit uns nicht gebrochen!" "Woher weißt du das?" fragten sie. "Weil der Regen weiterhin zur rechten Zeit fällt, weil die Flüsse weiterhin der See zuströmen und das Land bewässern..." (Vgl Jeremia 31, 35-37; 33; 19-26). Wasser ist gut zum Reinigen, zum Löschen des Durstes, zum Bewässern der Pflanzen, zum Schwimmen, zur Erfrischung, für die Zubereitung der Nahrung, und gut für so vieles andere mehr. Es ist unmöglich, ohne Wasser zu leben. Die Frau aus Samaria hievte Wasser aus dem stillen Brunnen, ihren Durst zu löschen, Tag für Tag. Im Gespräch mit Jesus entdeckte sie eine andere Quelle, in ihr selbst, sprudelnd mit ewigem Leben (Joh 4,14). " Glücklich ist der Mensch der ... seine Freude findet im Gesetz des Herrn, der die Gebote Gottes vor sich hersagt Tag und Nacht. Ein solcher Mensch ist wie ein Baum, gepflanzt am Wassergraben, der seine Frucht erbringt zur rechten Zeit und seine Blätter immer grün behält. Diese Menschen sind erfolgreich in allem was sie tun." (Ps 1).

Hilfen aus der Heiligen Schrift:

Einige Texte die vom Wasser sprechen, und ihre Symbolik:

  • Joh 7, 37-39, die Verheißung lebendigen Wassers.

  • Joh 4, 7-14, das Wasser des Lebens im Gespräch mit der Samariterin.

  • Hesekiel 47, 1-12, die erhebende Schau des Wassers das vom Tempel aus fließt und alles fruchtbar macht.

  • Off 7, 17, das Lamm das zu Quellen lebenden Wasser führt.

  • Off 22,2, der Strom der vom Neuen Paradies ausgeht und überall Leben schafft.

  • Gen 2, 10-13, der Strom des irdischen Paradieses der die vier großen Flüsse dieser Welt zeugt.

  • Psalm 107, 23-30, Gott stillt die Stürme und Wogen der Meereswasser (vgl Mk 4, 35-41).

THEOLOGISCHE RELEXION23

Wasser ist eine Wirklichkeit allererster Ordnung. Seine Bedeutung und Zeichenhaftigkeit berührt jede Ebene unseres Seins. Urzeitmythen und heutige Wissenschaft stimmen überein wenn sie im Wasser die Wiege des Lebens sehen, die amniotische Flüssigkeit, die das Embryo trägt, die Keimzelle aller Entwicklung und jeglichen Wachstums. Wasser ist der Grund- Bestandteil aller organischen Stoffe, so ist es seinsnotwendig allen lebenden Wesen, - dem Menschen, dem Tier, der Pflanze. Sein Dasein sichert Leben und Wachstum; sein Fehlen kündet Tod und Verfall. Wasser

erfrischt und erneuert: im Schwimmbecken werden die müden und trägen Glieder wie neu; ein fließender Brunnen kühlt, und sanft beruhigt er den sorgenvollen gequälten Geist; den Leib befreit von Schmutz und Unsauberkeit ein reinigendes Bad... Kein Wunder, dass die Menschen für ihren Urlaub und zu ihrer Erholung Orte nahe am Wasser wählen. Wasser hat einen Kreislauf ganz eigener Art, unserer Kontrolle entzogen. Der Regen fällt auf alle, auf Reiche und Arme in gleicher Weise, und erinnert stets daran, dass die Schöpfung eine Gabe ist, unserer Sorgfalt anvertraut. Wasser ist keines Einzelnen Eigentum, ganz frei ist es gegeben zum Wohle aller. Wo und wann auch immer Politik oder Wirtschaft die Teilhabe aller an diesem allgemeinen Recht behindern wollen, da ist die natürliche Ordnung der Dinge auf den Kopf gestellt. „Das Hauptproblem heute, wenn es um Wasser geht, ist nicht eine absolute Knappheit, es ist eher eines der Verteilung und des Vorrates. Bei den meisten gesetzlichen Bestimmungen und Entscheidungen zum Wasser handelt es sich um Zugang zu ihm oder Ausschluss von ihm. Darum erhebt sich auf der ganzen Welt und immer stärker die Frage nach der Verbindung zwischen Wasserpolitik und Moral."24

In der jüdisch-christlichen Überlieferung findet die reiche Symbolik des Wassers eine großartige Zusammenfassung in dem Gebet über das Taufwasser, im Ritus der Taufe. In aller Frühe am Schöpfungsmorgen haucht Gottes Geist über die Wasser und macht sie zur Quelle alles Guten. Die Wasser der großen Flut waren ein Zeichen für das Wasser der Taufe, ein Vor-Bild des kommenden Lebens, für die Sünde das Ende, und ein Neubeginn für die ganze Schöpfung. Durch die Wasser des Roten Meeres führte der Herr das Volk Israel aus Ägypten, - in den Wassern der Taufe ist das neue Volk Gottes befreit von aller Knechtschaft der Sünde. Durch den Jordanfluss geleitete der Herr seine Auserwählten in das Land Kanaan zu einem Leben in Fülle und Frieden, - durch die Wasser der Taufe betritt das wandernde Gottesvolk das Land der Verheißung, der Eintracht und Gerechtigkeit. Die Profeten kündigten für die Zukunft eine Reinigung an, deren Frucht ein neues Herz und ein neuer Geist sein werde, - Johannes der Täufer predigte die Taufe zur Vergebung der Sünden und in seinem Ritus der Waschung wies er in ausdrucksvoller Weise auf den anbrechenden Tag der Erlösung hin.

In Erfüllung seiner Taufe starb Jesus am Kreuz; im Wasser und Blut aus seiner Seite öffnete er uns den Weg zu Rettung und Heil. Die Taufe ist nicht ein Aufnahmeritus in einen privilegierten Klub. Sie ist vor allem eine Verpflichtung, im Dienst an unseren Brüdern und Schwestern zu leben und die Gerechtigkeit unseres Gottes und Vaters zu offenbaren, wie Jesus es getan hat. Sie ist das Sakrament, durch das die Gläubigen ihre Verpflichtung zu einem Leben als geisterfüllte Gemeinschaft kundtun, welche die Fülle des Lebens, das Gott für alle Schöpfung bereit hält, schon jetzt zu erfahren sucht.

KIRCHLICHE VERLAUTBARUNGEN ZU
ÖKOLOGIE UND UMWELTSCHUTZ

  • Botschaft zum Welt Friedenstag Johannes- Paul II (1.Januar 1990)

  • Katechismus der Katholischen Kirche: 299-301; 307; 339-341; 344

  • Enzyklika « Populorum Progressio » 22,23-24,69

  • Enzyklika « Centesimus Annus » 37-38

  • Enzyklika „Laborem Exercens“ 4

  • Enzyklika „Mater et Magistra“, 196,199

  • Enzyklika „Octogesima Adveniens“ 21

  • Dogmatische Konstitution, Lumen Gentium,#36

  • Pastorale Konstitution Gaudium et Spes #34

  • Bischofssynode: Gerechtigkeit in der Welt, Kapitel 1 #2

  • Enzyklika, Evangelium Vitae #42

  • Apostolische Exhortation, Vita Consecrata # 90

  • Apostolische Exhortation, Ecclesia in America #25

  • Apostolische Exhortation, Ecclesia in Asia #41

  • Apostolische Exhortation, Ecclesia in Oceania #31

  • “ Wasser, Lebensquelle und Geschenk für alle”. Bolivianische Bischofskonferenz,

  • Cochabamba, 12. Februar 2003. (Spanisch).

EINIGE AUSZÜGE - UND ETHISCHE FORDERUNGEN - AUS
DEM TEXT DES HEILIGEN STUHLES FÜR KYOTO
25 (s.Kästen)

  1. Zugang zu sauberem Wasser in ausreichender Menge ist ein Menschenrecht:

    1. "Wasser ist ein gemeinsames Gut der Menschheit. Das ist die Basis für eine Kooperation hin zu einer Wasserpolitik, die den Armen Vorrang gibt….“

    2. "Die menschliche Person muss bei allem im Vordergrund stehen“.

    3. "Die Wasserversorgung ist in vielen unterentwickelten Ländern immer noch unbefriedigend, was sauberes Trinkwasser angeht. Die Lage ist so dramatisch, dass es nicht ohne eine Steigerung der Entwicklungshilfe geht, besonders vom Ausland…"

    4. Gelder, die durch Schuldennachlass frei werden, könnten für die Verbesserung des Trinkwasserservice benutzt werden.“

  2. Privatisierung und Gemeinwohl: es ist in sich gefahrvoll und bedrohlich, im Wasser eine Handelsware zu sehen wie jede andere, die auf dem Markt verkauft werden kann.

    • "Das Prinzip der weltweiten Bestimmung aller Güter der Erde unterstreicht, dass alle Leute und Länder, auch zukünftige Generationen, das fundamentale Recht auf diese Güter haben…“

    • "Es hat sich erwiesen, dass es extreme schwierig ist, eine richtige Balance einer privat-öffentlichen Partnerschaft zu finden und dass ernsthafte Fehler begangen wurden."…

    • „Priorität muss haben, dass nationale und lokale Regierungen die Wasserversorgung leisten. Das Management sollte auf der Basis von Partizipation laufen, wobei die Planer, Politiker und Nutznießer mit einbezogen werden…“

    • “Bei jeglicher Einmischung privater Hand muss von staatlicher Seite immer eine Mitbeteiligung und Mitbestimmung möglich sein. Bei Beteiligung des privaten Sektors muss von vorne herein klar sein, dass alle Bemühungen, die Wasserversorgung zu verbessern, keine negativen Auswirkungen auf die armen und niedrig verdienenden Familien haben werden."

  3. Die Bewahrung der Schöpfung: jeder Christ ist aufgerufen, die Umwelt zu schützen und sich für sie einzusetzen, nicht nur zum Nutzen der menschlichen Gemeinschaft, sondern zum Wohl der gesamten Schöpfung.

  4. Das "Prinzip Vorbeugung": die beste Methode im Kampf gegen die Umweltverschmutzung und gegen die Armut ist, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen.

  5. Das "Prinzip Vorsicht": Verschmutzung darf nicht zugelassen werden! Es müssen Beschlüsse gefasst und Maßnahmen getroffen werden zur Vermeidung aller möglichen ernsthaften oder nicht wieder gutzumachenden Schäden an der Umwelt, selbst wo die Wissenschaft dafür noch keine endgültig sicheren Beweise hat.

  6. Das "Prinzip: Verschmutzer zahlt!": Wer Umweltschäden verursacht, muss auch für deren Behebung aufkommen, und ebenso muss er die Opfer entschädigen.

  7. Berechtigter Unwille: das Wissen um die Verschlechterung der Umwelt, um den Ausschluss vom Zugang zu Wasser, um die Gefahren, die seine Kommerzialisierung zugunsten der Privilegierten beinhaltet, - all das sollte in den Menschen, die sich zu Jesus bekennen, ein tiefes Gefühl des Unwillens und der Empörung wecken.

    • "Für Wasserbenutzer, die in Armut leben, … ist es eine Angelegenheit des Lebensrechts.“

    • "Die Wenigen, die die Mittel kontrollieren, können diesen natürlichen Reichtum nicht zerstören oder verbrauchen, denn er ist für alle bestimmt. Starke internationale Interessen, öffentliche wie private, müssen ihre Tagesordnung anpassen, um menschlichen Bedürfnissen zu dienen, statt sie zu beherrschen.“

FRAGEN ZUM ABSCHNITT "URTEILEN"

  1. Können Sie in wenigen Worten zusammenfassen was Ihrer Meinung nach der Standpunkt der Kirche zum Thema "Wasser" ist?

  2. Wie verträgt sich dieser mit der "Ethik" des Marktes von Angebot und Nachfrage?

  3. Erinnern Sie sich an irgendeine der jüngsten kirchlichen Verlautbarungen (lokal oder international) zum Thema Umwelt im Allgemeinen und zum Wasser im Besonderen? An welche? Wie reagierte Ihre Kommunität darauf?

  4. Hat in letzter Zeit Ihre Ordensgemeinschaft auf irgendeinem ihrer Kapitel eine Erklärung zur Bewahrung der Schöpfung abgegeben?

HANDELN

Warum sollten die Ordensleute sich um Fragen der Umwelt sorgen und sich mit ihnen befassen? Wasser ist ein Schlüssel-Element in der bewundernswerten Fähigkeit der Erde, Verletzungen zu überwinden, sich wieder zu erholen. In unserer Zeit jedoch ist der Angriff so brutal, dass selbst das Überleben des Menschen gefährdet ist. Das hydrologische System haben wir enträtselt, - doch Millionen von Menschen leiden, weil man ihnen das Recht auf Wasser genommen hat.

Wir sind aber in der Lage, sowohl unsere Brüder und Schwestern als auch die Natur selber zu verteidigen Eine herausragende päpstliche Verlautbarung ist ausschließlich Fragen der Umwelt und Entwicklung gewidmet. Ihr Titel ist "Friede mit Gott dem Schöpfer, Friede mit der ganzen Schöpfung" (1. Januar 1990). Darin ist zu lesen: Insbesondere die Christen, wissen dass ihre Verantwortung gegenüber Natur und Schöpfung wesentlicher Teil ihres Glaubens ist. (Nr 15)26 Bewahrung der Schöpfung ist wesentlicher Bestandteil aller Religionen und ist ein so wichtiges Thema, das leicht zum Anlass für Dialog, Zusammenarbeit und gegenseitiges Verständnis werden kann. Gläubige Menschen aller Religionen teilen die Sorge um die Menschheit, und um die Erde als Trägerin des Lebens. Vor Ort und weltweit arbeiten sie Hand in Hand, zum Schutz des kostbaren Wassers auf diesem Planeten und für das Recht aller Menschen auf Zugang zu diesem Wasser. In der gegenwärtigen Krise müssen wir uns mit all jenen verbinden, die unter tatsächlichem oder drohendem Wassermangel leiden, und ebenfalls mit all jenen anderen, die für Gerechtigkeit unter den Menschen und für den Erhalt dieses kostbaren Rohstoffes kämpfen.

Dies ist die Herausforderung für uns heute:

  • Die prophetische Dimension des Ordenslebens fordert von uns eine Lebensweise in Einfachheit und in Achtung vor der gesamten Schöpfung.

  • Viele Ordensleute stehen mitten in der Problematik des Wassers, weil sie mit Gemeinden und Gruppen arbeiten, die keinen Zugang zu frischem Wasser haben.

  • Wir Ordensleute können die "Zeichen der Zeit" lesen.

  • Wir Ordensleute sind zu einem ständigen Prozess der Entscheidungsfindung berufen.

  • Wir haben Hilfsmittel, funktionierende Nachrichtensysteme, Möglichkeiten, die Botschaft zu verbreiten - können warnen, wenn Leben bedroht wird!

  • Wir haben auf Grund unserer Spiritualität und unseres Charismas eine Verpflichtung zu Frieden und Versöhnung.

  • Wir sind Menschen mit einer sittlichen Grundhaltung der Sorge um das Gemeinwohl, der Solidarität mit allen Leidenden und Hilfsbedürftigen.

Wie unsere Antwort aussehen wird, das hängt davon ab, wo wir leben. Einige von uns leben in Ländern mit materialistischen Wertvorstellungen, in Konsum-Gesellschaften. Andere leben in Ländern und unter Menschen, wo kaum die fundamentalsten Bedingungen zu einem menschenwürdigen Leben vorhanden sind. Deshalb wird die Art und Weise, mit der Schöpfung in Harmonie, d.h. in Einklang und Übereinstimmung mit ihr, zu leben, nicht die gleiche sein für die einen wie für die anderen.

WASSER SCHÜTZEN UND ERHALTEN

Ein paar Dinge, die Sie tun können...

BETRACHTEN

  • Jedes Mal wenn Sie Wasser benutzen, denken Sie daran: es ist ein Geschenk Gottes. Beginnen Sie, eine Haltung der Achtung, der Ehrfurcht, vor diesem lebenspendenden Nass zu entwickeln. Es ist nicht einfach ein Ding, eine Handelsware - es ist vielmehr "unsere Schwester". Wenn wir diesen betrachtendbeschaulichen Blick erwerben, führt die Schöpfung selber uns zum Schöpfer: Gelobt seist du, mein Herr, durch unsre Schwester Wasser, so schlicht und nützlich, köstlich, keusch und helle...

  • Wasser ist Leben - Leben für die Armen - Leben für die Welt.

LERNEN

  • Seien Sie Anwalt und Verteidiger des Rechtes auf "Wasser für alle" - es ist ein Menschenrecht!

  • Entwickeln Sie ein kritisches Bewusstsein. Seien Sie misstrauisch gegenüber Empfehlungen, welche die Verantwortung für die ganze Wasserfrage den lokalen oder nationalen Regierungen nehmen und sie an Privatunternehmen - besonders an multinationale - übergeben wollen.

  • Bei Planung und Durchführung von Strategien zum Schutz und Erhalt des Wassers - lassen Sie die Zivilgesellschaft aktiv daran teilnehmen!

  • Lernen sie aus den Erfahrungen jener Gruppen oder Gemeinden, die ihre Wasserprobleme erfolgreich gelöst haben.

  • Finden Sie heraus, wer der Besitzer des Unternehmens ist, das in Ihrem Gebiet das Flaschenwasser verkauft.

BEWAHREN

  • Überlegen Sie, auf welche Weise Sie zu Hause Wasser sparen können. Beispiele: Lecks abdichten, tropfende Wasserhähne instandsetzen, Rasensprengen und langes Duschen einschränken, alternative Methoden zur Kloakenreinigung unterstützen (Trockenaborte).

  • Ermutigen Sie zur Wiederbelebung alter Verfahren (überlieferter Kenntnisse und Arbeitsweisen), um Wasser zu stauen oder zu binden, oder um den schnellen (Regen)-Wasserabfluss durch Aufforstung und Baumbepflanzung zu verhindern.

  • Überzeugen Sie andere von der Wichtigkeit und Bedeutung gesunden Grasund Ackerlandes, Auen und Wäldern; es ist die beste Versicherung gegen Wasserknappheit.

VERTEIDIGEN

  • Verteidigen Sie das Recht der Gemeinden und Gruppen vor Ort, ihre Wasservorräte selber zu verwalten. Hinterfragen Sie kritisch die Liberalisierung und Kommerzialisierung der Wasser- und Abfallversorgung.

  • Seien Sie Anwalt und Verteidiger auf Orts-, Landes- und internationaler Ebene27

    1. Finden Sie heraus, wie das Wasser in Ihrem Land, in Ihrem Gebiet, Stadt, Dorf, verwaltet wird;

    2. Finden Sie heraus, welche Wasser- und Gesundheits-Politik in Ihrem Gebiet und in Ihrem Land betrieben wird. Achten Sie ganz besonders auf die Haltung Ihrer Regierung bei den GATS Verhandlungen;

    3. Erfragen Sie diese Auskünfte bei angesehenen vertrauenswürdigen Nicht-Regierungs-Organisationen oder anderen Leuten mit Fachkenntnis;

    4. Arbeiten Sie mit ihnen zusammen zur Wahrung der Grundrechte auf Wasser und Gesundheit.

  • Anwaltschaft in den entwickelten Ländern: Wenden Sie sich an die Handelsminister und die Europäische Handelskommission! Verlangen Sie von ihnen, sie sollen bei den GATS-Verhandlungen in klaren Worten dafür eintreten, dass alles, was Trinkwasser und sanitäre Anlagen betrifft, aus dem neu verhandelten GATS-Abkommen (Privatisierung) herausgehalten wird.

  • Beschränken Sie den Gebrauch von Rasendünger, und - wenn doch - dann nehmen Sie nur phosphat-freien Dünger. Die meisten Rasenflächen haben schon alles, was sie an Phosphor benötigen. (Schutz des Grundwassers)

ÄNDERN

  • Werden Sie ein bewusster Verbraucher! Kaufen Sie wiederverwertete umweltfreundliche Erzeugnisse.

  • Wandel auf der persönlichen Ebene: Wählen Sie irgendeine Aktivität, zu der Sie sich individuell verpflichten können, und eine weitere zusammen mit Ihrer Kommunität.

  • Wandel auf der Ebene der Strukturen: Unterstützen Sie die eine oder andere nationale oder internationale Kampagne zugunsten gerechter gesetzlicher Rahmenbedingungen (Bestimmungen für den Schutz des Wassers und für den Zugang zu ihm und/oder für die Beschaffung hygienischer Abortanlagen...).

  • Ändern Sie Ihre täglichen Gewohnheiten und helfen Sie, Wasserverschmutzung und Wasserverbrauch zu verringern. Fahren Sie weniger mit dem Auto, und wenn schon, dann in Fahrgemeinschaften, - dafür fahren Sie mehr mit dem Fahrrad oder gehen Sie zu Fuß. Sie tragen auf diese Weise zur Verminderung des Ausstoßes an Giftgasen in die Luft bei; denn diese verursachen den sauren Regen.

  • Anstatt ein Vollbad zu nehmen - duschen Sie! Bei weniger als fünf Minuten Dauer können Sie bis zu 4000 Liter Wasser im Monat sparen. Putzen Sie Ihre Zähne nicht bei laufendem Wasser - Sie können mehr als 12 Liter in der Minute sparen! Wann immer Sie Wasser benutzen, versuchen Sie mit weniger auszukommen!

  • Setzen Sie die Temperatur Ihres Wasserboilers herab, und den Thermostat daheim! So verringern Sie den Energieverbrauch und tragen zur Verminderung der Schmutzstoffe bei, die den sauren Regen verursachen.

  • Geben Sie Ihr Wissen an andere weiter und lassen Sie sie an Ihrem Tun teilnehmen!

  • Weitere Vorschläge,….

FRAGEN FÜR DEN ABSCHNITT "HANDELN"

  1. Können Sie von einigen Aktivitäten berichten, die an Ihrem Wohnort oder sonst in der Nähe stattfinden, um die Wasservorräte zu bewahren und zu schützen? Wer sind es die sich dort einsetzen? Warum tun sie es?

  2. Wie können Sie und Ihre Kommunität zur Lösung des Wasserproblems beitragen?

  3. Arbeiten Mitglieder Ihrer Kongregation in Ländern, in denen das Wasser privatisiert ist oder wird? Erkundigen Sie sich bei denen, was da vor sich geht. Fragen Sie, ob von der internationalen Gemeinschaft erwartet wird, diesbezüglich etwas zu unternehmen.

BESINNUNG UND GEBET

Wir laden Sie ein, als Kommunität oder im Freundeskreis zu Gebet und Besinnung zusammenzukommen. Wir empfehlen den folgenden Aufbau: Im Mittelpunkt der schlichten einfachen Anordnung für Ihr Gebet steht eine Schale mit Wasser.

EINLADUNG ZUM GEBET: Gott, Schöpfer des Alls, dein Geist schwebte über den Wassern der Urzeit, du sammelst das Meer an seinem Ort, du bestimmst den Lauf der Flüsse, du sendest Regen auf die Erde, dass sie Leben hervorbringe: wir preisen dich für das Geschenk des Wassers! Wecke in uns das Gefühl staunender Freude über diese und alle deine Gaben, so dass wir sie mit Dankbarkeit empfangen, mit Liebe für sie sorgen und sie freigebig teilen mit all deinen Geschöpfen, zu Lob und Ehre deines heiligen Namens.28

SCHRIFTLESUNG: Psalm 65
BESINNUNG IN STILLE
BEKENNTNIS:

  • Ich glaube, dass das Wasser der Erde gehört, und all ihren Geschöpfen.

  • Ich glaube, dass das Wasser erhalten werden muss, für alle Zeit.

  • Ich glaube, dass verseuchtes Wasser saniert und gereinigt werden muss.

  • Ich glaube, dass Wasser am besten in natürlichen Sammel-Becken bewahrt wird.

  • Ich glaube, dass Wasser ein öffentliches Gut ist und von allen, auch auf Verwaltungs- und Regierungsebenen geschützt werden muss.

  • Ich glaube, dass die ausreichende Versorgung mit sauberem Wasser zu den Grundrechten eines jeden Menschen gehört.

GLAUBEN TEILEN:

Teilen Sie den anderen mit, was Sie beim Lesen dieses Heftes über Wasser gelernt haben. Hat Sie irgendetwas überrascht? Oder gestört?

WASSERSEGEN

  • Treten Sie an die Schale mit Wasser heran. Verbeugen Sie sich vor ihr, tauchen Sie Ihre Hand ein, machen Sie das Kreuzzeichen, und lassen Sie sich vom Wasser segnen.

SCHLUSSLIED: Zur Beendigung der Gebetsstunde suchen Sie ein passendes Lied aus.


Weitere Quellen und Infos:

Homepages:

IN VERSCHIEDENEN SPRACHEN

  1. Welt – Wasser - Bericht: Wasser für die Menschheit, Wasser für Leben (UN): Der Bericht kann online bestellt werden. Eine gute Zusammenfassung ist in sieben Sprachen erhältlich (36 Seiten: http://www.unesco.org/water/wwap/wwdr/ex_summary/

  2. Internationales Jahr für Trinkwasser (Offizielle Seite): – Englisch, Spanisch und Französisch - Für Informationen über ihr Land klicken Sie auf die Sektion “The Year around the World”. http://www.wateryear2003.org/ev.php?URL_ID=1456&URL_DO= DO_TOPIC&URL_SECTION=201

  3. Wasser Gerechtigkeit für alle: globaler und lokaler Widerstand über die Kontrolle und Modifizierungen von Wasser. 26 Seiten. Veröffentlicht von “Friends of the Earth”. Erhältlich in Englisch, Französisch, Spanisch und Japanisch. http://www.foei.org/index.php

  4. Dokument: Wasser ein Recht für alle - von AEFJN European Africa Faith and Justice Network. (Englisch und Spanisch): http://www.aefjn.org/english/issues/equitable%20trade.htm

  5. Bericht der Internationalen Kommission über Dämme: http://www.damsreport.org/ Laden Sie den ganzen Bericht in Englisch und Spanisch herunter: http://www.damsreport.org/report/ Berichtsübersicht erhältlich in Englisch, Deutsch, Spanisch, Französisch, Portugiesisch, Hindi, Polnisch, Russisch, Chinesisch und Japanisch: http://www.damsreport.org/report/overviews.htm

  6. International Gender and Trade Network (IGTN): - Spanisch und Englisch -http://www.igtn.org/EconoLit/Literacy.html

  7. UNESCO und Wasser: - Englisch, Französisch und Spanisch - http://www.unesco.org/water/index_es.shtml

  8. Schweizer Koalition (Swiss Coalition): - Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch http://www.swisscoalition.ch/deutsch/pagesnav/H.htm

  9. Welt - Wasser – Rettungs - Stiftung: - Englisch, Arabisch, Chinesisch, Französisch, Russisch und Spanisch - http://www.wwrf.org

IN ENGLISCH:

  1. Global Environmental Outlook 3 (GEO 3-) provides an overview of the main environmental developments over the past three decades (English, Spanish, French and Russian), and how social, economic and other factors have contributed to the changes that have occurred. http://www.rolac.unep.mx/geo/geo3/ A Section of this report is on Freshwater http://www.grida.no/geo/geo3/english/265.htm (English).

  2. World Social Forum - Water: - English, Spanish and Portuguese – http://agenciacartamaior.uol.com.br/agencia.asp?coluna=forum_agua

  3. International Water Working Group: www.citizen.org/cmep/water

  4. Save Water: http://www.savewater.com.au/default.asp: a resource recommended by Planet Ark. (Englisch).

  5. Greenhouse gas emissions from Dams: for a free pdf file copy of the 24 page report in English, go to: http://www.irn.org/programs/greenhouse/index.asp?id=pt1.html

  6. Water Barons: http://www.icij.org/dtaweb/water/default.aspx (a series of articles on multinationals and their search for control of water – (Analysts predict that within the next 15 years in Europe and North America, hese companies will control of 65 percent to 75 percent of what are now public waterworks

  7. 110 ways to save water – Englisch - http://www.wateruseitwisely.com/

  8. Visioning a sustainable community (English). A process on how to work out a vision for your community. http://www.wri.org/action/action_vision.html

  9. Polaris Institute: www.polarisinstitute.org

  10. Global water outlook: http://www.ifpri.org/media/water2025.htm -English -. This web site links water and food security and has several free books to be downloaded or ordered.

  11. Water Observatory: http://www.waterobservatory.org/

IN DEUTSCH PORTUGIESISCH/SPANISCH/FRANZÖSISCH/ITALIENISCH:

  1. www.netzwerk-afrika-deutschland.de

  2. Tierra America: - Portugiesisch und Englisch -: http://www.tierramerica.net/agua_2002/index.shtml

  3. Populäres Welt-Wasser Forum (Florenz): - Italienisch - http://www.cipsi.it/contrattoacqua/forum-acqua/it/index.htm

  4. Brasilianisches Sozial Forum – Wasser: - Portugiesisch - http://www.estadao.com.br/ext/ciencia/agua/

  5. Wasser 2003 – Italienisch, Französisch und Deutsch - http://www.wasser2003bildung.ch/

  6. Ecologists in Action: – Spanisch - http://www.ecologistasenaccion.org/accion/agua/home.htm

  7. Eco Portal – Spanisch -: http://www.ecoportal.net/temas/agua.htm

  8. Spare Wasser und Energie: - Spanisch - http://www.ahorraragua.com/

  9. Umweltministerium (Frankreich): http://www.environnement.gouv.fr/dossiers/eau/default.htm

  10. Evian Document: - Englisch undFranzösisch - http://www.g8.fr/evian/english/navigation/2003_g8_summit/ summit_documents/water_-_a_g8_action_plan.html

Folgende Personen haben auf die eine oder andere Art bei der Erstellung dieses Heftes mitgewirkt:

Cathy Arata SSND., Caroline Price RGS., Willy Ollivier CICM, Antonio Silvio Da Costa Junior O.CARM., Enrique Marroquín CMF., Jefferies Foale C.P., Dominick Pujia, FMS., Tiziana Longhitano SFP., Françoise Weber FCJM., Karen Gosser SHCJ., Michael Heinz SVD., Gearóid Francisco Ó Conaire OFM., Marjorie Keenan RSHM., Celine Monteiro FMM., Vanya Walker-Leigh, novice TSSF (Anglican Communion), Mons. Liam Bergin, Carlos Mesters O.CARM., Josefina Arrieta FMM., Jacqueline Millet FMM., Joe Rozansky OFM., Dina Trevissan FMM., Dionysius Mintoff OFM., Rita Toutant MSOLA., Paul Gabriel Pak C.P., Boze Vuleta OFM., Larry Finn C.P., Michael Moran CP (Artwork), M. Andrzeja Godziek SSND.

(Die Zeichnungen können nur im Zusammenhang mit diesem Heft benutzt werden – Copyright!)


1 Kommentar - “Schwester Wasser - Eine Franziskanische Perspektive”, Bruder Celso Márcio Teixeira ofm. c.f., http://www.ofm-jpic.org/ecology

2 UNEP, Global Environmental Outlook

3 UN Welt Wasser Bericht

4 Rob Boden, Water Supply: Our Impact on the Planet (Hodder Wayland 2002)

5 Peter Gleick, Das Welt Wasser 2000-2001 (Island Press 2000)

6 “Latein America Presse”, #7, 28. Februar 2000

7 “Guardian Unlimited” 12. Mai 2001; im Artikel von Esther Addley: “Der Wasserverbrauch der Touristen trocknet die Vorräte aus.“

8 www.worldwater.org

9 “New Internationalist Magazin”, März 2003

10 bezieht sich auf die Botschaften des Heiligen Stuhls zum Welttag für Frieden 2001, in 6 Sprachen: http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/messages/peace/index.htm

11 The Global Water Outlook to 2025: Averting an Impending Crisis” http://www.ifpri.org/pubs/fpr/fprwater2025.pdf

12 New Internationalist Magazin, März 2003

13 Wasser für Alle Kampagne, (www.citizen.org/cmep/water )

14 Ibid.

15 Ibid.

16 Die Welthandelsorganisation (WTO), welche die Bedingungen für den Internationalen Handel festsetzt, vertritt einen festen Glauben in die Vorteile des ganz freien Marktes. Indem sie die so genannten Barrieren des Marktes abschaffen will, soll über den ganzen Globus ein total freier Markt geschaffen werden, ohne Rücksicht auf kulturelle, politische, traditionelle, soziale oder Umweltschützende Rechte

17 Generelle Verhandlungen über Handel und Dienstleistungen (GATS). – Eine der Auswirkungen der Globalisierung ist der starke und unnötige Druck für eine Privatisierung und Übernahme der öffentlichen Dienstleistungen – einschließlich der Erziehung, des Gesundheitswesens, Trinkwasserservice sowie Verwaltungsdienstleistungen der Stadt in Ländern aller Welt. Multinationale Konzerne arbeiten mit nationalen Regierungen und internationalen Körperschaften zusammen. Die Idee ist alle Dienstleistungen international zu öffnen. Das ist das Ziel der aktuellen Verhandlungen im Hauptquartier des WTO in Genf, wo nationale Regierungen diese neuen Bedingungen aushandeln.

18 Verteidige die globalen Güter (Vol.2 No.1 Jan 2003) www.citizen.org/cmep/water

19 Global Wasser pamphlet des Polaris Institutes (www.polarisinstitute.org)

20 Suez : http://www.suez.com/ (Englisch, Spanisch und Französisch); Vivendi: http://www.vivendiwatersystems.com/ (Englisch und Französisch); Thames Water: http://www.thames-water.com/ (Englisch).

21 Holländisches Finanzblatt, “Het Financieele Dagblad”, 02/25/2003

22 Fr. Carlos Mesters, O.Carm. /2003

23 Mons. Liam Bergin, Rektor des Irischen Kollegs, Rom.

24 "Wasser, ein wesentliches Lebenselement," Drittes Welt Wasser Forum (Kyoto, 16-23. März 2003). Der Text ist in verschiedenen Sprachen unter: http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/justpeace/index.htm zu finden.

25 ibid

26 alle Texte des Heiligen Stuhles zu den Botschaften des Weltfriedenstages auch zum Thema Umwelt von 1990, in sechs Sprachen siehe: http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/messages/peace/index.htm

27 AEFJN Dokument zum Thema Wasser. c.f. http://www.aefjn.org/

28 Welt Kirchenrat, Gebets Service.



ICH BIN DAS ALPHA UND DAS OMEGA,
DER ANFANG UND DAS ENDE.
ICH GEBE WASSER
AUS DER QUELLE DES LEBENS
EINEM JEDEN IN ÜBERFLUSS